CHAIR!

05. September – 04. Oktober 2026
Haus Metternich | Münzplatz 8 | Koblenz

AKM | Arbeitsgemeinschaft bildender Künstler
und Künstlerinnen am Mittelrhein e. V.

Vernissage
Museumsnacht 2026
Sa. 05. September 2026 | 20:00 Uhr

Finissage
So. 04. Oktober 2026 | 16:00 Uhr

Kuration
Sophia Pechau

Künstler*innen
Markus Ackermann
Sibylle Brennberger
Antje Fuß
Uli Görtz
Heijo Hangen
Nina Midi
Sophia Pechau
Heike Schumacher
Nicolaus Werner

Die Ausstellung versteht sich als Dialog zwischen freier und angewandter Kunst, zwischen Mensch und Gegenstand, zwischen Künstlerin und Sammlerin, zwischen 1920er und den 2020er Jahren.

Sie widmet sich künstlerisch, kulturhistorisch und interdisziplinär einem Alltagsgegenstand, der zu den prägenden Themen des modernen Designs und der Kulturgeschichte gehört: dem Stuhl. Ausgehend von den Prinzipien der Moderne – Funktionalität, Reduktion und Klarheit – wird der Stuhl in dieser Schau in Bezug zu Ästhetik, Körper, Raum und Gesellschaft gestellt.

Die verschiedenen künstlerischen Positionen der Malerei, Zeichnung, Fotografie, Bildhauerei, Installation und Performance treten in einen Dialog mit den historischen und zeitgenössischen Designobjekten aus der Sammlung von Martin Bohn (Galerie www.formformsuche.de | Köln).

Acht Künstler*innen aus Koblenz, Bonn und Köln – Markus Ackermann, Sibylle Brennberger, Antje Fuß, Uli Görtz, Heijo Hangen (1927 – 2019), Nina Midi, Sophia Pechau, Heike Schumacher und Nicolaus Werner – entwickeln in der interdisziplinären Ausstellung die Fragen nach Körperhaltung, sozialer Ordnung und ästhetischer Gestaltung.

In Zusammenarbeit mit der Galerie www.formformsuche.de | Köln

CLEMENS BEHR

THE SPACE BETWEEN

Eintrittspflichtige Öffnungszeiten der Festung 10:00–18:00 Uhr.
Der Eintritt zu Vernissage/Gottesdienst und Finissage ist frei.

In Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft bildender Künstler am Mittelrhein e.V. Koblenz (AKM) präsentieren die GDKE (Generaldirektion Kulturelles Erbe) sowie die „Ökumene in der Festungskirche“ einmal im Jahr eine installative Arbeit in der Festungskirche auf der Festung Koblenz-Ehrenbreitstein.

2026 ist Clemens Behr eingeladen, diesen Raum zu bespielen.

Clemens Behr entwickelt Arbeiten an der Schnittstelle von Skulptur, Installation und Architektur. Seine großformatigen, meist temporären Interventionen entstehen aus der direkten Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Ort und seinen sozialen, historischen oder architektonischen Gegebenheiten. Typisch für seine Arbeit ist die Verwendung von Holz, Metall, Recyclingmaterialien und urbanen Baustoffen, die vor Ort zu raumgreifenden Strukturen zusammengefügt werden.

„The Space Between“ ist eine ortsspezifische, interaktive und generative Sound-Installation für die Festungskirche Ehrenbreitstein. Die Arbeit untersucht das Konzept des „Negative Space“ im Spannungsfeld von Architektur, Körper und Klang sowie in kulturellen
und technischen Nachhallräumen. Zwischenmenschliche Dynamiken, symbolische Architekturfragmente und digitale, schwer greifbare Strukturen materialisieren sich als klangliche und räumliche Interventionen, die mit diesem besonderen Ort und seiner ehemaligen Funktion in Dialog treten.

Clemens Behr (* 1985, Koblenz) lebt und arbeitet in Berlin und hat unter anderem in Tokio, Amsterdam, São Paulo, San Francisco, Mumbai, Kiew, Wien, Barcelona, Marseille, Göteborg, Sofia und Melbourne ausgestellt.

Weitere Infos zum Künstler: www.clemensbehr.com

FEAT.

VernissageSa., 25. April 2026 | 16 Uhr
Künstlerinnen anwesend
FinissageSo., 24. Mai 2026
Künstlergespräch und Orchester

Josephine Adu

Ronia Adl-Tabatabai

Mircea Handabura

Nicolaus Werner

FEAT. – featuring, Mitwirkung, Resonanz versammelt Werke von Mircea Handabura, Nicolaus Werner, Josephine Adu und Ronia Adl-Tabatabai zu einem Dialog zwischen Generationen, Medien und Handschriften.

Malerei, Installation und Raumgestaltung treten in einen stillen Austausch und zeigen, wie Nähe trotz Distanz entstehen kann. Die Arbeiten eröffnen einen Raum des Mit- und Weiterklingens – offen, vielstimmig, berührend.

Das Experimental Sound Orchestra der Hochschule für Musik Mainz unter Leitung
von Nathalia Grotenhuis reagiert mit eigens entwickelten Kompositionen und Improvisationen auf die Werke.

Das Grußwort der Vernissage hält der Oberbürgermeister der Stadt Koblenz David Langner.

Die Ausstellung im Haus Metternich geht vom 25. April bis 24. Mai 2026 und ist
donnerstags bis sonntags von 16 – 19 Uhr geöffnet.

ERSCHÖPFERISCH

Aschermittwoch der Künstler 2026
Ein Teil des Ganzen XII

VernissageMi, 18. Februar 2026 | 12 Uhr
FinissageSo, 15. März 2026 | 16 Uhr
BegrüßungIngo Schneider
Kulturdezernent
EinführungProf. Dr. Beate Reifenscheid
Direktorin des Ludwig Museum Koblenz

Eröffnung am Mittwoch, 18. Februar 2026 um 12 Uhr im Haus Metternich im Anschluss an den Gottesdienst zum Aschermittwoch der Künstler in der Herz-Jesu-Kirche, Koblenz.

Am Aschermittwoch fallen die Masken. Was bleibt, ist Asche – Zeichen der Endlichkeit, aber auch Nährboden für Neues. Erschöpfung als Zustand des Ausgezehrtseins. Gleichzeitig eröffnet die Doppelbedeutung des Ausstellungstitels einen neuen Blick: ein Akt des Hervorbringens, Schöpfung im Moment des Verbrauchs.

Die Künstler*innen dieser Ausstellung arbeiten in diesem Spannungsfeld. Spuren des Verbrauchs, Ermüdung der Form, das Aufgebrauchte – und zugleich das Potential der Leere. Wo nichts mehr ist, kann etwas werden. Die Asche markiert einen Übergang: vom Fest zur Konzentration, vom Überschwang zur Reduktion. Als Auftakt in die Fastenzeit loten die künstlerischen Positionen das Spannungsfeld zwischen Erschöpfung und schöpferischer Kraft aus und laden dazu ein, den eigenen Blick zu schärfen.

Künstler*innen
ANDREAS BRUCHHÄUSER | LENA FELDMANN | GABRIELE GOEHLEN | PETER GOEHLEN | BERIT JÄGER | MARKUS REDERT | HELKE STIEBEL | CLEMENS STRUGALLA | JÜRGEN WAXWEILER
GÄSTE: SYLVIA KLEIN | PAUL SIMON HEYDUCK

Mi, 18. Februar – So, 15. März 2026
HERZ-JESU-KIRCHE, KOBLENZ

BARBARA GRÖBL beschäftigt sich in dieser Arbeit mit dem Sündenfall. Als Sündenfall beseichnet die christliche Theologie die klassische Auslegung der biblischen Geschichte, die davon erzählt, wie das erste Menschenpaar eine verbotene Frucht aß und infolgedessen aus dem Paradiesgarten vertrieben wurde. Mensch, so der Titel der Skulptur, ist mit seinem komplexen und komplizierten Wesen, mit seiner Vielfälltigkeit und seiner Fähigkeit zu Lieben, aber auch zu töten – ein Wesen des Paradieses. Fähig zu schöpfen und zu zerstören.

WUNDER WEISS WIE

Vier neue Mitglieder der AKM
Künstlerhaus Metternich | Münzplatz 8 | Koblenz
21.03. – 19.04.2026

VernissageSa, 21. März 2026 | 16:00 Uhr
GrußwortVioletta Richard | AKM
EinführungEva Weingärtner | Künstlerin
FinissageSo, 19. April 2026 | 16:00 Uhr

WUNDER WEISS WIE widmet sich den wissensformen, die in Materialien, Körpern und Prozessen verborgen liegen.

Manchmal tragen Gebilde ein Geheimnis in sich – einen Raum zwischen

Licht und Leere,
Ruf und Stille,
Mensch und Natur.

Es werden künstlerische Arbeiten gesammelt, die das Fragile und Wandlungsfähige sichtbar machen.

Solitär und zugleich vielschichtig verweben sich und WUNDER WEISS WIE die Positionen der vier Künstlerinnen der AKM zu einer gemeinsamen Ausstellung.

Künstlerinnen
BERIT JÄGER | MASAMI HIROHATA | NINA MIDI | STEFANIE SCHMEINK