ERSCHÖPFERISCH

Aschermittwoch der Künstler 2026
Ein Teil des Ganzen XII

Vernissage
Finissage

Mi, 18. Februar 2026 | 12 Uhr
So, 15. März 2026 | 16 Uhr

Eröffnung am Mittwoch, 18. Februar 2026 um 12 Uhr im Haus Metternich im Anschluss an den Gottesdienst zum Aschermittwoch der Künstler in der Herz-Jesu-Kirche, Koblenz.

Am Aschermittwoch fallen die Masken. Was bleibt, ist Asche – Zeichen der Endlichkeit, aber auch Nährboden für Neues. Erschöpfung als Zustand des Ausgezehrtseins. Gleichzeitig eröffnet die Doppelbedeutung des Ausstellungstitels einen neuen Blick: ein Akt des Hervorbringens, Schöpfung im Moment des Verbrauchs. Die Künstler*innen dieser Ausstellung arbeiten in diesem Spannungsfeld. Spuren des Verbrauchs, Ermüdung der Form, das Aufgebrauchte – und zugleich das Potential der Leere. Wo nichts mehr ist, kann etwas werden. Die Asche markiert einen Übergang: vom Fest zur Konzentration, vom Überschwang zur Reduktion. Als Auftakt in die Fastenzeit loten die künstlerischen Positionen das Spannungsfeld zwischen Erschöpfung und schöpferischer Kraft aus und laden dazu ein, den eigenen Blick zu schärfen.

Künstler*innen
ANDREAS BRUCHHÄUSER | LENA FELDMANN | GABRIELE GOEHLEN | PETER GOEHLEN | BERIT JÄGER | MARKUS REDERT | HELKE STIEBEL | CLEMENS STRUGALLA | JÜRGEN WAXWEILER
GÄSTE: SYLVIA KLEIN | PAUL SIMON HEYDUCK

Mi, 18. Februar – So, 15. März 2026
HERZ-JESU-KIRCHE, KOBLENZ

BARBARA GRÖBL beschäftigt sich in dieser Arbeit mit dem Sündenfall. Als Sündenfall beseichnet die christliche Theologie die klassische Auslegung der biblischen Geschichte, die davon erzählt, wie das erste Menschenpaar eine verbotene Frucht aß und infolgedessen aus dem Paradiesgarten vertrieben wurde. Mensch, so der Titel der Skulptur, ist mit seinem komplexen und komplizierten Wesen, mit seiner Vielfälltigkeit und seiner Fähigkeit zu Lieben, aber auch zu töten – ein Wesen des Paradieses. Fähig zu schöpfen und zu zerstören.