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In der Entwicklung des Konzepts für diese Ausstellung im Künstlerhaus Metternich in Koblenz liegt das Augenmerk auf zeitgenössischen bildhauerischen Werken aus Ton.

Vielfach wird die künstlerische Keramik von der Öffentlichkeit dem Kunsthandwerk zugerechnet.

Doch seit Ende des 20. Jahrhunderts ist international eine  wachsende Aufmerksamkeit spürbar. Die seitens der Bildenden Künste vollzogene Entgrenzung der Gattungen, wie auch die Sehnsucht nach Sinnlichkeit und Materialität im digitalen Zeitalter, sind als Gründe für ein erneutes Interesse an der Keramik anzusehen.

Seit kurzem wird Ton auch hierzulande in der freien Kunst aufgewertet. Künstler wenden sich dem Material zu und ausgebildete Keramiker arbeiten zunehmend freier.

Die Ausstellung fokussiert ein Material und zeigt eindrucksvoll eine Vielfalt im höchst individuellen Umgang mit Ton; von gestisch, expressiven Werken hin zu kalkulierten, minimalistischen Positionen.

Der Ausstellungs-Aufbau in den Räumen basiert auf dem dialogischen Miteinander. Der Blick des Betrachters wird gelenkt durch Dichte und Weite, Gruppierungen im Raum und an der Wand sowie auch mittels singulärer Platzierung. Gleichzeitig kann durch die Mischung der Arbeiten der einzelnen TeilnehmerInnen Beziehungen, Abgrenzung, Nähe und Distanz erzeugt werden.

 


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