{"id":1179,"date":"2025-02-23T12:04:45","date_gmt":"2025-02-23T11:04:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.akm-koblenz.de\/?p=1179"},"modified":"2025-04-02T18:30:24","modified_gmt":"2025-04-02T17:30:24","slug":"aschermittwoch-der-kunstler","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.akm-koblenz.de\/index.php\/2025\/02\/23\/aschermittwoch-der-kunstler\/","title":{"rendered":"Aschermittwoch der K\u00fcnstler"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><a href=\"\/index.php\/2025\/02\/23\/aschermittwoch-der-kunstler-2025-poster\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1251\" height=\"1629\" src=\"https:\/\/www.akm-koblenz.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/AKM-AdK-2025-Poster.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1180\" style=\"width:auto;height:300px\"\/><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n<p>05.03. bis 30.03.2025, 12.00 Uhr, Haus Metternich, M\u00fcnzplatz 8, Koblenz<br><strong>Begr\u00fc\u00dfung:<\/strong> Kulturdezernent Ingo Schneider<br><strong>Einf\u00fchrung:<\/strong> Dr. Matthias von der Bank, Leiter des Mittelrhein-Museums, Koblenz\u00a0<br><strong>Organisation:<\/strong> Sophia Pechau<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ein Teil des Ganzen XI<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>ist eine Ausstellung von den K\u00fcnstlerInnen der AKM Walter Metzler, Karl Willems, Karl-Heinz Hennerici, Juliane Gottwald, Cornelia R\u00f6\u00dfler, Nicolaus Werner, Sophia Pechau\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>und den GastausstellerInnen Antje Fu\u00df, Masami Hirohata, Katrin Nicklas, Norbert Bersch, Ruth Siegmund und Sibylle Brennberger.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Titel <strong><em>lichte Schatten<\/em><\/strong><br>weist hin auf den f\u00fcr uns K\u00fcnstlerInnen wichtigsten Sinn, die visuelle Wahrnehmung in Form von Licht. Die Beobachtung nimmt f\u00fcr das Werk eines Jeden von uns einen mehr oder weniger hohen Stellenwert ein. F\u00e4llt Licht auf einen Gegenstand, entsteht diametral dazu ein Schatten. Lichte Schatten ergeben sich dort, wo helles Licht gebrochen wird, durch mehrere Lichtquellen oder Reflexionen. Es ist nicht dunkel oder hell, es gibt Nuancen. Selbst wo es dunkel scheint, ist also immer Licht.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Ausstellung <strong><em>lichte Schatten<\/em><\/strong> haben sich 13 verschiedene Positionen zu dem Thema zusammengetan.<\/p>\n\n\n\n<p>Die klassische Malerei und Zeichnung auf Leinwand bzw. Papier wird gezeigt von den AKM Mitgliedern <strong>Walter Metzler<\/strong>, <strong>Karl Willems<\/strong>, <strong>Karl-Heinz Hennerici<\/strong>, <strong>Juliane Gottwald<\/strong> und <strong>Sophia Pechau<\/strong>, sowie von Antje Fu\u00df als Gastk\u00fcnstlerin.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Karl Willems mit Interieur und Stillleben, Walter Metzler mit Zeichnung bzw. Malerei, Karl-Heinz Hennerici mit abstrakten Kompositionen in Acryl, Juliane Gottwald mit \u00d6lgem\u00e4lden von Blumenportraits und Sophia Pechau mit gro\u00dfformatigen Tuschezeichnungen, Interieurs einer stillgelegten Fabrik.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Antje Fu\u00df<\/strong> aus Bonn, besch\u00e4ftigt sich in ihren Arbeiten auf Leinwand und Papier auf unterschiedliche Art und Weise mit dem Thema Schatten. In ihrer Malerei sind es grob und schnell aufgetragene Farbfl\u00e4chen. In ihren Zeichnungen setzt sie Strich um Strich Pflanzenschatten mit vielen verschiedenen Bleistiften auf Papier. Sie l\u00f6st Grenzen auf und verdichtet nach innen, sie konzentriert sich auf Details und weitet den Blick auf das Ganze, auf Zusammenh\u00e4nge.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiterhin werden Kombinationen aus Bild und Rauminstallation zu sehen sein, zum Beispiel von Sibylle Brennberger, Nicolaus Werner, Cornelia R\u00f6\u00dfler, Masami Hirohata und Katrin Nicklas.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sibylle Brennberger<\/strong> aus Koblenz G\u00fcls, ebenfalls Gastausstellerin, ist vertreten mit der zweiteiligen Arbeit bestehend aus einem Licht-Bild und einem Acrylbild mit dem Titel \u201eSchnee (stereo)\u201c. Die gemalten Bilder greifen das Motiv der Stereoskopie auf und variieren es in Gr\u00f6\u00dfe und Helligkeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Als zweite Arbeit zeigt Brennberger eine Installation bestehend aus einem Tisch und darauf liegenden Dia-Rahmen, die mit dem Anfang eines Gedichts von Emily Dickinson: \u201cBefore I got my eye put out I liked as well to see\u201d beschriftet sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Der AKM K\u00fcnstler<strong> Nicolaus Werner<\/strong> zeigt Zeichnungen auf langen Stoffbahnen aus der Werkreihe Transparenz und \u00dcberlagerung, die er in den Raum wachsen l\u00e4sst, mit den Titeln:\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>JA ist NEIN und NEIN ist JA 270 x 140, 2 Bahnen\/Installation frei im Raum,&nbsp;<br>Ich suche meine Seele&#8211; 270&#215;150, div. Bahnen, Raum- oder Wand-Installation&nbsp;<br>und&nbsp;<br>Botschaft 220x120x120, frei im Raum.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Cornelia R\u00f6\u00dfler<\/strong> der AKM angeh\u00f6rend, pr\u00e4sentiert eine Installation, welche eine Reihe von Fotografien, eine Kleiderstange mit Kleidungsst\u00fccken und ein bis zwei Leuchtk\u00e4sten umfasst. Die Fotografien zeigen die W\u00fcste, sowie die K\u00fcnstlerin selbst in der W\u00fcste, gekleidet in ein Kleid, das mit Nahaufnahmen der Haut ihrer Eltern bedruckt ist. Zudem sind Bilder zu sehen, auf denen verschiedene Menschen Kleidungsst\u00fccke tragen, die mit der Haut anderer Personen bedruckt wurden. Erg\u00e4nzt wird die Installation durch Zeichnungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Gast der Ausstellung stellt<strong> Ruth Siegmund<\/strong> aus Urbar Papierarbeiten, Papierreliefs und Papierwandobjekte aus. Ihre Arbeiten bestehen aus Wegwerfmaterial wie Tageszeitung und Verpackungsmaterial, welches direkt verarbeitet wird, indem es gerafft, gerissen, gekn\u00fcllt und geschichtet, aber auch zu einer Papiermasse verarbeitet wird. Im Gestaltungsprozess entstehen abstrakte Werke mit plastischen Strukturen, die mit der Verwendung von Tusche&nbsp; noch zus\u00e4tzlich lichte Schatten erzeugen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit Arbeiten aus Papier besch\u00e4ftigt sich ebenfalls die Mainzer Gastk\u00fcnstlerin <strong>Katrin Nicklas<\/strong>. Die Serie von Papierarbeiten und Cutouts sind Werke, die in einem Wechselspiel mit Katrin Nicklas installativen Arbeiten und Arbeiten mit Versatzst\u00fccken entstanden sind. Die papiernen Formen ergeben sich zuf\u00e4llig aus den Zwischenr\u00e4umen und entwickeln durch das materialsparenden Ausschneiden der zuvor geplanten Umrisse eine eigene systematische Formensprache. Durch die Schichtung der immer gleichen Form entstehen Muster und daraus abstrakte r\u00e4umliche Bildwelten mit Referenzen zur Architektur.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Norbert Bersch<\/strong> wurde eingeladen, seine schwarzwei\u00dfe, filmbasierte Fotografie auszustellen. Geometrische und organische Formen von Alltagsgegenst\u00e4nde wie z.B. Lik\u00f6rgl\u00e4ser, Eierbecher, Brillen, Tontr\u00e4ger werden im Labor zu Stillleben arrangiert. Die Abz\u00fcge der Kleinbildkamera werden von Norbert Bersch selber entwickelt. Scheinbar zuf\u00e4llig zusammengesucht, ergeben sich lichtdurchl\u00e4ssige abstrakte Motive, denen eine Schl\u00fcssigkeit innewohnt, wie einem fertiggestellten Puzzle.Selbst die aus Japan stammende Glask\u00fcnstlerin <strong>Masami Hirohata,<\/strong> in H\u00f6hr-Grenzhausen lebend, beschr\u00e4nkt sich in dieser Ausstellung nicht auf ihre Glasobjekte, sondern sie ist mit zwei Wandobjekten vertreten. Die Kombination des exklusiven Werkstoffs Glas und edle Fotografie bereichert die Ausstellung lichte Schatten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>05.03. bis 30.03.2025, 12.00 Uhr, Haus Metternich, M\u00fcnzplatz 8, KoblenzBegr\u00fc\u00dfung: Kulturdezernent Ingo SchneiderEinf\u00fchrung: Dr. Matthias von der Bank, Leiter des Mittelrhein-Museums, Koblenz\u00a0Organisation: Sophia Pechau Ein Teil des Ganzen XI ist eine Ausstellung von den K\u00fcnstlerInnen der AKM Walter Metzler, Karl Willems, Karl-Heinz Hennerici, Juliane Gottwald, Cornelia R\u00f6\u00dfler, Nicolaus Werner, Sophia Pechau\u00a0 und den GastausstellerInnen Antje &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/www.akm-koblenz.de\/index.php\/2025\/02\/23\/aschermittwoch-der-kunstler\/\" class=\"more-link\">Continue reading<span class=\"screen-reader-text\"> &#8220;Aschermittwoch der K\u00fcnstler&#8221;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[11,1],"tags":[],"class_list":["post-1179","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-archiv","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.akm-koblenz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1179","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.akm-koblenz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.akm-koblenz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.akm-koblenz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.akm-koblenz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1179"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.akm-koblenz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1179\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1188,"href":"https:\/\/www.akm-koblenz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1179\/revisions\/1188"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.akm-koblenz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1179"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.akm-koblenz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1179"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.akm-koblenz.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1179"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}